Die Mesdames Musicales sind ein junges Crossover-Ensemble in der einzigartigen Besetzung Gesang, Violine, Klarinette und Klavier.

Aus dem ursprünglichen Schwesternduo der Sopranistin Jana Marie Gropp und der Pianistin Pauline Gropp entstand ein Trio mit der Violinistin Sarah Bergé, welches projektweise durch die Klarinettistin Julia Berg bereichert wird.

Die klassisch studierten Musikerinnen vereint die Begeisterung daran, ihr Publikum durch facettenreiche, genreübergreifende Konzertprogramme zu verzaubern.

Die Liebe zur Musik spiegelt sich in der Interpretation von klassischer Musik über Musical bis hin zu Pop und Chanson Musik und ist besonders in den eigenen Kompositionen und Medleys zu spüren.

Konzerte führten das Ensemble bereits in viele Städte Deutschlands und über die Landesgrenzen hinaus bis in die Niederlande.

 

Jana Marie Gropp

Die Sopranistin Jana Marie Gropp studierte klassischen Gesang bei Frau Prof. Michaela Krämer an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. Schon während ihres Studiums feierte sie große Erfolge als Solistin unter anderem mit der Philharmonie Südwestfalen, dem neuen Kammerorchester Düsseldorf und der rumänischen Staatsphilharmonie und trat in international renommierten Konzerthäusern wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Tonhalle Düsseldorf und der Philharmonie Köln auf. Regelmäßig arbeitete sie als Solistin mit dem WDR Funkhausorchester Köln für Konzerte und Filmaufnahmen unter der Leitung von Wayne Marshall und Josep Vicent zusammen. Im Frühjahr 2019 war sie als Solistin auf der MS Europa engagiert. Jana Marie Gropps künstlerisches Können spiegelt sich in einer großen Bandbreite ihres Repertoires.

Im klassischen Bereich überzeugte sie in Rollen wie „Mae Jones“ in Kurt Weills „Street Scene“, „Morgana“ in G.F. Händels „Alcina“ und „Clarice“ in J. Haydns „Il mondo della luna“ und „Minerva“ in C. Monteverdis „Il ritorno d’ulisse in patria“.

Leidenschaftlich widmet sie sich zudem dem Konzertfach, so sang sie die Sopran Solo Partien u.a. in G.F.Händels Messias, in der „Petite messe solennelle“ von G. Rossini, in W.A. Mozarts Requiem und dem „Stabat mater“ von G.B. Pergolesi. Auch im Musicalbereich begeisterte sie in zahlreichen Rollen und spielte an der Seite von bedeutenden Musical Stars wie Gino Emnes und Drew Sarich. In den Soloshows des gefeierten Musicalsängers Patrick Stanke tritt sie regelmäßig als Special Guest auf. Ihre Vielfältigkeit zeigt sich auch in der Interpretation von Popmusik. Unter der Leitung von Johannes Klumpp gastierte sie zuletzt für eine Konzertreihe zum Thema Filmmusik bei der Philharmonie Südwestfalen.

Jana Marie studierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Humanmedizin und arbeitet als approbierte Ärztin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Pauline Gropp

Die im Jahr 1995 geborene Pauline Gropp erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von 5 Jahren. Mit 15 Jahren wurde Pauline am „Pre-College Cologne“ der Hochschule für Musik und Tanz Köln als Jungstudentin aufgenommen. Dort studierte sie bei Prof. Josef Anton Scherrer. 2013 begann sie ihren Bachelor im Fach Klavier an der Musikhochschule Münster bei Prof. Manja Lippert und schloss diesen 2018 mit großem Erfolg ab. Wichtige musikalische Impulse erlangte Pauline durch die Teilnahme an Meisterkursen bei Prof. Manfred Aust, Prof. Burgoslav Jan Strobel und Prof. Friedrich Schenk. Zahlreiche Konzerterfahrungen als Solistin und Kammermusikerin sammelte Pauline in verschiedenen Städten Deutschlands, den Niederlanden und in Frankreich. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem 1. Preis beim Lions Musikwettbewerb, einem 3. Preis beim Van-Bremen-Klavierwettbewerb, einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben für Herausragende Leistungen und einem Förderpreis und Sonderpreis beim Nationalen Bachwettbewerb Köthen. Außerdem erlangte sie bei Jugend-musiziert als Solistin und Kammermusikerin zahlreiche 1. Preise auf Bundesebene. Einen Schwerpunkt ihres Repertoires bildet die Liedbegleitung. Zusammen mit ihrer Schwester, Jana Gropp, Sopranistin, treten sie regelmäßig als Liedduo auf und nahm erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben teil. 2013 erlangten die beiden beispielweise den Liedpreis der Vocallis Academy Vaals bei Robert Holl und Roger Braun. Ihre Leidenschaft für den Gesang äußert sich auch in ihrer eigenen Rolle als Sängerin. So verkörperte Pauline im Sommer 2017 bei den Schlossfestspielen Zwingenberg in Donizettis Liebestrank die Rolle der Gianetta und erhielt ebenfalls für ihre sängerische Leistung bei Jugend musiziert einen Preis auf Bundesebene. Im Herbst 2019 war sie sowohl als „Mary“ als auch als „Mata Hari“ in dem Musical „Sherlock Holmes- Das Musical“ im Urania Theater in Köln zu erleben. Seit 2018 studiert sie Gesang an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf bei Prof. Juliane Banse.

Auch sozial engagiert sie sich, indem sie regelmäßig zusammen mit anderen Musikern Benefizkonzerte für unter anderem Unicef und Ärzte ohne Grenzen veranstaltet. Für dieses Engagement wurde sie 2019 mit dem „Verantwortungspreis“ der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Universität Münster ausgezeichnet.

Seit 2015 studiert Pauline zudem Medizin an der Westfälischen Willhelmsuniversität Münster und wird ihr Studium voraussichtlich im kommenden Jahr abschließen.

Sarah Bergé

Sarah Bergé, geboren 1997, begann ihre musikalische Ausbildung auf der Geige mit 3 Jahren. Solistischen Auftritt feierte sie bereits in jungen Jahren als mehrfache Preisträgerin bei „Jugend Musiziert“. Erste Erfahrungen als Solistin mit einem Orchester sammelte sie erstmals mit 10 Jahren mit dem Niederrheinischen Orchester in Moers.

Sie wurde mit 12 Jahren am „Pre-College Cologne“ der Hochschule für Musik und Tanz Köln als Jungstudentin aufgenommen. Dort studierte sie bei Prof. Ute Hasenauer. 2012 spielte sie im Alter von 15 Jahren mit dem rumänischen Staatsorchester in Sibiu.

Während ihrer musikalischen Ausbildung nahm sie an zahlreichen Meisterkursen teil, unter anderem an der „Wormser Sommerakademie“ bei Ramon Jaffé.

Auch abseits ihrer solistischen Auftritte nahm Sarah Bergé an diversen Wettbewerben teil und gewann sowohl solistisch als auch kammermusikalisch, beispielsweise als Duo mit Ihrem Bruder Aaron Bergé, Preise bei Jugend Musiziert auf Landes- und Bundesebene. Mit ihm gewann sie zudem mehrere Sparkassen-Förderpreise. Ein besonderer Höhepunkt war die Überreichung des Familienförderpreiseses beim Bundeswettbewerb 2018, bei dem sie mit ihren fünf Brüdern das Brahms Sextett Op. 18 aufführte.

Besonders hervorzuheben ist auch ihr orchestrales Mitwirken. Dieses führte sie in die großen Konzerthäuser wie die Elbphilharmonie Hamburg und die Berliner Philharmonie.

Des Weiteren hat das ehrenamtliche Engagement für Sarah Bergé einen besonderen Stellenwert. So hat sie mehrere Benefizkonzerte organisiert, beispielsweise gestaltete sie mit ihrem Bruder Konzerte in der Hauptstadt Litauens Vilnius für ein Kinderkrankenhaus und sammelte mit Ihrem Ensemble „Mesdames Musicales“ mit einem musikalischen Adventskalender 12.000€ für das Friedensdorf e.V.. Seit 2015 studiert sie Medizin und schließt ihr Studium voraussichtlich im kommenden Jahr ab.

Special Guest: Julia Berg

Die Klarinettistin Julia Berg wurde 1995 in Köln geboren und erhielt ihren ersten Klarinettenunterricht von Ulrike Warnecke an der Bernd-Alois-Zimmermann Musikschule der Stadt Erftstadt. Nach Meisterkursen bei Meisterkurse bei Prof. Thorsten Johanns, Prof. Johannes Gmeinder, Prof. Marco Thomas und Prof. Ralph Manno wechselte sie zum Studium an die Musikhochschule Münster, wo sie bei Prof. Werner Raabe die beiden Studiengänge „Bachelor of Music – Musik und Kreativität“ sowie „Bachelor of Music – Musik und Vermittlung“ im Frühjahr 2021 erfolgreich abschloss.

Julia Berg wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien, wie dem Bernd-Alois-Zimmermann-Preis Erftstadt, dem Junge Kulturpreis der Stadt Erftstadt sowie Bundespreisen als Solistin und Kammermusikpartnerin bei Jugend-musiziert ausgezeichnet. Sie ist in die „Impulse – Junge Interpreten!“ des Deutschen Musikrats aufgenommen worden und Stipendiatin der Friedrich Naumann Stiftung sowie Stipendiatin von Live Music Now Münster e.V. und “Roche Continents“ im Zuge der Salzburger Festspiele.

Als Klarinettistin trat Julia Berg u.a. mit der Jungen Bläserphilharmonie NRW, dem Landejugendorchester NRW, dem University Orchester of Limerick, dem Sinfonieorchester Münster, dem Gürzenich Orchester Köln sowie dem Ensemble Studio Musikfabrik auf und hat Gastspielverträge mit dem Theater Münster sowie der Deutschen Oper am Rhein. Im Bereich der neuen Musik arbeitete sie mit Peter Veale, Carl Rossmann, Prof. Dieter Mack, Prof. Caspar Johannes Walter, Rebecca Saunders persönlich zusammen und nahm erfolgreich an den Darmstädter Ferienkursen sowie dem PGVIM International Symposium in Bangkok teil.

2019 gründete sie ihr Musikpädagogik Projekt „Kinderträume“ und erreichte eine Kooperation mit der Buchhandlung Poertgen-Herder/Thalia. Sie arbeitet als künstlerische Projektkoordinatorin bei der Klaus Geske Musik- und Kulturstiftung sowie freiberuflich als Künstlerin und Instrumentalpädagogin und studiert zur Zeit Grundschullehramt an der Universität zu Köln.

Termine

Benefizkonzert - Ukraine

12. Juni 2022

Aula MSO Leverkusen – Opladen

Eintritt frei – um Spenden wird gebeten

Mesdames Musicales meets Kempinski

04./05./06. August 2022

Konzertwoche im Kempinski Hotel das Tirol

Jochberg Kitzbühel

Mesdames Musicales Goes Norderney

09. – 16. August 2022

Meine Musik in der Muschel

Konzertmuschel Norderney

Mesdames Musicales Goes Norderney

13. – 20. September 2022

Meine Musik in der Muschel

Konzertmuschel Norderney

Presse

Mesdames Musicales übertreffen Vorjahresergebnis

Zur Weihnachtszeit veröffentlichte das Leichlinger Ensemble „Mesdames Musicales“ zum zweiten Mal einen musikalischen Adventskalender zugunsten der Friedensdorf-Kinder. Wie auch in 2020 haben die vier jungen Musikerinnen Jana Marie Gropp, Sarah Bergé, Julia Berg und Pauline Gropp ihren Adventskalender zusammengestellt.

Hinter den 24 Törchen befanden sich exklusive weihnachtliche Musikvideos mit einer Mischung aus den schönsten Weihnachtsmelodien, Klassik und Popmusik. Durch eine Kooperation des Ensembles mit dem „Kempinski Hotel das Tirol“ kam auch der Gewinn der jährlichen Spendenaktion „Be health association“ der Kempinski Hotels dazu.

„Wir hatten gehofft eine ähnliche Summe wie im Vorjahr zu erzielen. Dass es nun mehr als die doppelte Summe geworden ist, freut uns sehr“, erklärt Jana Marie Gropp. Den großartigen Spendenbetrag in Höhe von 25.396 Euro übergaben Julia Berg und Jana Marie Gropp nun in der Friedensdorf-Zentrale in Dinslaken.

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Ensemble „Mesdames Musicales“ bringt musikalischen Adventskalender heraus

Hinter jedem der 24 Türchen steckt ein musikalischer Beitrag der vier jungen Musikerinnen. Sie wollen damit das Friedensdorf unterstützen.

Konzerte haben in der Adventszeit Hochkonjunktur. Normalerweise – doch dieses Jahr werden sie wohl nicht stattfinden. All diese besinnlichen und anrührenden Momente werden fehlen. Auch für das Ensemble „Mesdames Musicales“ brachte das Jahr vorwiegend Absagen. Deswegen haben sie, wie viele andere, nach alternativen Formaten gesucht und für 2020 einen besonderen musikalischen Adventskalender aufgelegt, mit dem sie das Friedensdorf International in Oberhausen unterstützen wollen. Denn nicht einmal die geplanten Benefizkonzerte kamen zustande, erzählt Pauline Gropp aus Leichlingen.

Wie ihre ältere Schwester Jana Marie Gropp, die inzwischen im Berufsleben als Ärztin und Sängerin steht, studiert sie parallel Medizin und Musik. Dabei hat sie auch die Geigerin Sarah Bergé kennengelernt, die genau wie Pauline Gropp in der Endphase des Studiums ist. Als Trio haben sie schon manches Konzertprojekt realisiert, sind mehrfach in Leichlingen aufgetreten und haben die unterschiedlichsten Benefizprogramme gespielt.

Seit kürzerer Zeit arbeiten sie zusammen mit der Klarinettistin Julia Berg, die gerade ihren Bachelor in Schulmusik macht. Den Adventskalender der „Mesdames Musicales“ kann man in klassischer Papierform kaufen. Hinter jedem der 24 Türchen steckt ein QR-Code, der mit dem Handy gescannt werden kann und so zu einem Beitrag der vier jungen Musikerinnen führt. Zwei bis drei Minuten sind jeweils die musikalischen Adventsgrüße, die speziell für diesen Zweck aufgenommen wurden. An besonderen Tagen können sie auch etwas länger sein.

„Wir haben uns genau überlegt, wie lange die Leute wohl zuhören, wenn sie täglich ein neues Musikstück bekommen“, erzählt die Sängerin und Pianistin. Auf jeden Fall ist es eine bunte Mischung mit (nicht nur) weihnachtlicher Musik.

Wer kein Papier möchte, kann den Kalender auch als Online-Version bekommen. Wer registriert ist, bekommt den täglichen Zugangs-Code per Mail. Der Kalender ist zum Mindestpreis von zwei Euro zu bestellen, kann per Post verschickt (zuzüglich Porto) oder persönlich abgeholt werden.

Die Musikerinnen hoffen, dass die meisten Menschen freiwillig mehr zahlen, denn ihr Ziel ist es, so viel wie möglich zu Gunsten des Friedensdorfes einzuspielen. „Seit 1967 hilft der Verein Friedensdorf International mit Sitz in Oberhausen Kindern und Jugendlichen der ganzen Welt und setzt sich somit für die unschuldigsten Opfer von Krisen und Kriegen ein“, erzählt Pauline Gropp. Der Verein ermöglicht, dass Kinder, denen in ihrer Heimat medizinisch nicht geholfen werden kann, nach Deutschland geholt und hier in Klinken behandelt werden. Nach der medizinischen Versorgung kehren sie zu ihren Familien zurück. „Wir hoffen, durch diese Kalenderaktion nicht nur viele Spenden zu sammeln, sondern auch in der Zeit des Corona-Lock-Downs ein wenig weihnachtliche Stimmung und Kultur zu verschenken“, sagt Gropp – auch wenn das kein wirklicher Ersatz für Adventskonzerte sei.

Von Monika Klein

Leichlinger Quartett „Mesdames musicales“ : Benefiz-Kalender bringt 12.000 Euro ein

Leichlingen Die vier Musikerinnen unterstützen damit das Friedensdorf Oberhausen, das kleine Patienten aus Kriegsgebieten zur Behandlung nach Deutschland holt und sich über die Spende sehr freut.

 

Mit Benefiz kennen sie sich aus, die vier Musikerinnen, die sich unter dem Namen „Mesdames musicales“ zum Ensemble zusammengeschlossen haben. Insbesondere die Schwestern Jana- Marie und Pauline Gropp, die in ihrer Heimatstadt Leichlingen schon in manchem Konzert zu hören waren, dessen Einnahmen für einen guten Zweck weitergereicht wurden. Corona verhindert auch solche öffentlichen Auftritte, deswegen hatten sich die Schwestern, die beide Musik- und Medizinstudium kombinierten, zusammen mit der befreundeten Geigerin Sahar Bergé und der Klarinettistin Julia Berg für eine digitale Form entschieden.

Ende November erschien ihr musikalischer Adventskalender in klassischer gedruckter Form mit 24 Türchen, hinter denen sich für jeden Tag der Zugangscode für ein kleines Musikstück der Mesdames musicales in unterschiedlichen Besetzungs-Konstellationen verbarg. Mit zwei Euro Mindestspende hatten die Musikerinnen den Preis bewusst niedrig angesetzt und nach oben offen gelassen, in der Hoffnung auf die Großzügigkeit der Geber.

 

Die tatsächlichen Einnahmen haben aber alle Erwartungen übertroffen. Insgesamt 11.985,50 Euro gingen auf dem Konto ein, und die Summe wurde inzwischen an das Friedensdorf Oberhausen überweisen.

Dort war die Freude über die finanzielle Geldspritze groß, denn die Einrichtung, die kleine Patienten aus Kriegs- und Krisengebieten zur medizinischen Versorgung und Rehabilitation nach Deutschland holt, ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Mit einem Foto kam aus Oberhausen das schriftliche Dankeschön.

„Wir haben lange überlegt, wie hoch die Auflage für den Kalender sein sollte“, erzählt Pauline Gropp von den Vorplanungen. Man habe schließlich 1000 Stück bestellt, auch weil die Druckerei für diese Größenordnung Extrarabatt gab. Bis auf ganz wenige sind tatsächlich alle weggegangen. „Wir haben mit einem Erlös von 3000 bis 4000 Euro gerechnet“, erzählt die Sängerin und Pianistin. In dieser Größenordnung liegen normalerweise die Einnahmen plus Spenden bei Benefizkonzerten, so die Erfahrung.

Dass es nun dreimal so viel wurde, hat ebenso überrascht wie erfreut. Selbst im Januar gingen immer noch Spenden ein von Menschen, die den Musik-Link von anderen bekommen haben.

Nach diesem Erfolg hat das Quartett bereits beschlossen, die Aktion im Advent 2021 zu wiederholen, jetzt mit nützlichen Erfahrungen der Premiere. Alle wünschen sich aber nichts sehnlicher, als endlich wieder vor Publikum auftreten zu dürfen.

 

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